Das Wichtigste in Kürze
Fernsehen über Glasfaser funktioniert als IPTV: Das TV-Signal kommt als Datenstrom über Ihre Internetleitung, nicht über ein separates Kabelnetz. Sie brauchen keinen klassischen Receiver — bei Mawacon läuft das Fernsehen über die waipu.tv-App auf Smart-TV, Handy oder über den 4K-Stick am HDMI-Anschluss, kabellos per WLAN.
Wer auf Glasfaser umsteigt, stellt schnell fest: Der klassische Kabelanschluss aus der Wand wird überflüssig. Fernsehen kommt dann nicht mehr über ein eigenes TV-Kabelnetz, sondern über dieselbe Leitung wie Ihr Internet. Für viele Haushalte ist das der erste Berührungspunkt mit dem Begriff IPTV — und mit der Frage, ob dafür neue Technik nötig ist.
Die kurze Antwort: In den allermeisten Fällen nicht. Dieser Beitrag erklärt, wie Fernsehen über Glasfaser technisch funktioniert, was das Ende des Nebenkostenprivilegs für Mieter bedeutet und wie Sie bei Mawacon mit waipu.tv ohne separaten Receiver fernsehen.
Wie funktioniert Fernsehen über Glasfaser (IPTV)?
IPTV steht für Internet Protocol Television — Fernsehen, das als Datenstrom über Ihre Internetverbindung läuft. Statt eines gesonderten TV-Signals im Koaxialkabel werden die Sender als IP-Datenpakete übertragen, genauso wie eine Webseite oder ein Videostream. Ihr Glasfaseranschluss transportiert Internet, Telefonie und Fernsehen gemeinsam über eine einzige Leitung.
Der praktische Vorteil: Sie brauchen keinen Kabelanschluss und keine Satellitenschüssel. Wo früher eine Set-Top-Box am Koaxialkabel hing, genügt heute eine App auf dem Smart-TV, dem Smartphone oder ein kleiner Stick am HDMI-Anschluss. Die Bandbreite von Glasfaser reicht dabei mühelos für mehrere parallele Streams in HD oder 4K — bei den Mawacon-Tarifen stehen bis zu 1.000 Mbit/s im Download bereit.
Weil das Signal digital und paketbasiert ankommt, sind Funktionen selbstverständlich, die im alten Kabelnetz aufwändig waren: zeitversetztes Fernsehen, Aufnahmen in der Cloud, Pause und Neustart laufender Sendungen. Das Fernsehen wird damit flexibler — und ist an kein bestimmtes Gerät im Wohnzimmer mehr gebunden.
Ende des Nebenkostenprivilegs: Was Mieter jetzt wissen müssen
Bis Mitte 2024 konnten Vermieter die Kosten für einen Kabel-TV-Anschluss pauschal über die Betriebskosten auf alle Mieter umlegen — das sogenannte Nebenkostenprivileg. Ob man den Anschluss nutzte oder nicht, gezahlt wurde er über die Nebenkostenabrechnung mit. Damit ist seit dem 1. Juli 2024 Schluss.
Seither gilt: Kabel-TV-Kosten dürfen nicht mehr pauschal über die Nebenkosten abgerechnet werden. Laut Bundesnetzagentur und Verbraucherzentrale entscheiden Mieterinnen und Mieter seitdem selbst, wie sie Fernsehen empfangen wollen — und ob sie überhaupt für einen TV-Empfang zahlen. Wer den alten Sammelvertrag nicht mehr braucht, kann auf eine eigene Lösung umsteigen.
Für den Umstieg auf Glasfaser ist das ein guter Zeitpunkt. Statt eines Kabelanschlusses, den Sie über die Miete mitfinanzieren, wählen Sie ein TV-Paket, das zu Ihnen passt — oder Sie verzichten ganz darauf und streamen nur das, was Sie wirklich sehen. Prüfen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung: Taucht dort noch ein Posten für Kabelfernsehen auf, lohnt das Gespräch mit dem Vermieter.
Ihre Alternativen zum Kabelanschluss
Fernsehen lässt sich heute auf drei Wegen empfangen. Welcher zu Ihnen passt, hängt vom Anschluss im Haus und davon ab, wie flexibel Sie sein möchten. Die folgende Übersicht ordnet die Optionen ein:
Für die meisten Haushalte mit Glasfaseranschluss ist IPTV die naheliegende Wahl: Sie nutzen die Leitung, die ohnehin liegt, und sparen sich zusätzliche Hardware an der Wand.
| Empfangsweg | Das sollten Sie wissen |
|---|---|
| Kabel-TV (Koaxial) | Klassischer Anschluss aus der Wand. Seit Juli 2024 nicht mehr über die Nebenkosten abrechenbar — Sie brauchen einen eigenen Vertrag. |
| IPTV über Glasfaser | Läuft über Ihre Internetleitung, kein separates Kabel nötig. Empfang per App oder Stick, flexibel auf mehreren Geräten. |
| Satellit (SAT) | Benötigt eine Schüssel mit freier Sicht nach Süden. Unabhängig vom Anschluss, aber baulich aufwändiger und in Mietwohnungen oft nicht erlaubt. |
Fernsehen bei Mawacon einrichten
Bei Mawacon läuft das Fernsehen über waipu.tv — einen deutschen IPTV-Dienst, der ohne Kabelanschluss und ohne fest verbauten Receiver auskommt. Sie haben zwei Wege, das Bild auf den Fernseher zu bringen: die waipu.tv-App, die auf den meisten Smart-TVs, Smartphones und Tablets läuft, oder den 4K-Stick, den Sie in den HDMI-Anschluss stecken. Der Stick macht so gut wie jeden Fernseher mit HDMI zum Smart-TV — kabellos über Ihr WLAN.
Einen separaten Receiver oder eine Set-Top-Box brauchen Sie nicht. Die Einrichtung besteht im Kern aus drei Schritten:
- TV-Paket wählen: Comfort mit über 230 Sendern oder Perfect Plus mit über 300 Sendern.
- waipu.tv-App auf dem Smart-TV installieren oder den 4K-Stick in den HDMI-Anschluss stecken.
- Mit dem WLAN verbinden, anmelden — und das Fernsehprogramm läuft.
Was kostet TV über Glasfaser?
Das Internet läuft bei Mawacon über den gewählten Tarif zwischen 34,90 € und 79,90 € im Monat. Das Fernsehen buchen Sie separat als waipu.tv-Paket dazu — je nachdem, wie viele Sender und Funktionen Sie möchten. Zwei Pakete stehen zur Wahl:
Der 4K-Stick kostet einmalig 59,99 €, falls Ihr Fernseher keine waipu.tv-App unterstützt. Neu-Kunden können den Dienst außerdem unverbindlich ausprobieren: Zum Start sind drei Monate waipu.tv kostenlos testbar. Wer bislang einen Kabelanschluss über die Nebenkosten mitbezahlt hat, kommt mit dem Comfort-Paket für 6,99 € im Monat häufig günstiger weg — und zahlt nur noch für das Fernsehen, das er wirklich nutzt.
- Comfort für 6,99 € im Monat: über 230 Sender, davon mehr als 200 in HD, 50 Stunden Aufnahmespeicher und bis zu zwei parallele Streams.
- Perfect Plus für 12,99 € im Monat: über 300 Sender inklusive mehr als 70 Premium-Sendern, 150 Stunden Aufnahmespeicher und bis zu vier parallele Streams.
Häufige Fragen
Wie empfange ich Fernsehen über Glasfaser?
Über IPTV: Das TV-Signal kommt als Datenstrom über Ihre Internetleitung. Bei Mawacon nutzen Sie dafür waipu.tv — entweder über die App auf dem Smart-TV, Smartphone oder Tablet oder über den 4K-Stick am HDMI-Anschluss. Verbindung übers WLAN, anmelden, fertig. Einen Kabelanschluss oder eine Satellitenschüssel brauchen Sie nicht.
Was bedeutet das Ende des Nebenkostenprivilegs?
Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Vermieter die Kosten für Kabel-TV nicht mehr pauschal über die Nebenkosten abrechnen. Laut Bundesnetzagentur und Verbraucherzentrale wählen Mieter ihren TV-Empfang seither selbst. Sie sind an keinen Sammelvertrag mehr gebunden und können auf ein eigenes Paket wie waipu.tv über Glasfaser umsteigen oder ganz darauf verzichten.
Brauche ich einen extra Receiver?
Nein. waipu.tv läuft als App direkt auf den meisten Smart-TVs, Smartphones und Tablets. Hat Ihr Fernseher keine App, stecken Sie den 4K-Stick in den HDMI-Anschluss — er verbindet sich kabellos über WLAN und macht jeden Fernseher zum Smart-TV. Eine klassische Set-Top-Box oder einen separaten Kabelreceiver benötigen Sie nicht.
Fazit
Fernsehen über Glasfaser ist einfacher, als es zunächst klingt: Das Signal läuft als IPTV über Ihre Internetleitung, einen extra Receiver brauchen Sie nicht. Seit dem Ende des Nebenkostenprivilegs entscheiden Sie selbst, wie und ob Sie fernsehen — und zahlen nur für das, was Sie nutzen. Bei Mawacon übernimmt waipu.tv den Rest: App oder 4K-Stick, drei Monate zum Testen, und Sie schauen los.
Fernsehen ohne Kabelanschluss
Sehen Sie sich die waipu.tv-Pakete Comfort und Perfect Plus an und testen Sie drei Monate kostenlos.
TV-Pakete ansehen