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FTTH, FTTB, FTTC: Die Glasfaser-Kürzel einfach erklärt

6 Min. Lesezeit · Stand: Juli 2026 · Mawacon-Redaktion

Das Wichtigste in Kürze

Die Kürzel beschreiben, wo die Glasfaser endet: Bei FTTH reicht sie bis in Ihre Wohnung, bei FTTB nur bis in den Keller des Gebäudes, bei FTTC sogar nur bis zum grauen Verteilerkasten an der Straße — von dort läuft altes Kupfer weiter. Nur FTTH ist echte Glasfaser ohne Bremse. Mawacon baut ausschließlich FTTH.

„Glasfaser“ steht heute auf vielen Angeboten — aber nicht überall, wo Glasfaser draufsteht, kommt auch Glasfaser bei Ihnen an. Entscheidend ist, wo die Faser endet und ab welchem Punkt das Signal wieder über alte Kupferleitungen läuft.

Genau das beschreiben die drei Kürzel FTTH, FTTB und FTTC. Wer sie einmal verstanden hat, durchschaut jedes Anbieter-Versprechen in wenigen Sekunden.

Was bedeutet „Fiber to the X“?

Alle drei Kürzel beginnen mit FTT — „Fiber to the …“, also „Glasfaser bis zum …“. Der letzte Buchstabe verrät den Endpunkt: H wie Home (Wohnung), B wie Building (Gebäude), C wie Curb (Bordstein, gemeint ist der Verteilerkasten an der Straße).

Die Regel ist einfach: Je näher die Faser an Ihren Router heranreicht, desto besser. Jeder Meter Kupfer dahinter kostet Geschwindigkeit und Stabilität.

FTTH: Glasfaser bis in die Wohnung

Bei Fiber to the Home wird die Glasfaser ohne Unterbrechung bis in Ihre Wohnung oder Ihr Haus gelegt — bis zu einem kleinen Anschlusspunkt, von dem aus Ihr Router versorgt wird. Auf dem gesamten Weg gibt es kein Kupfer und damit keinen Flaschenhals.

Nur FTTH liefert die volle Leistung der Technik: stabile Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich, schnelle Uploads und Reserven für die Anforderungen der nächsten Jahrzehnte. Deshalb ist FTTH der Standard, den Bund und Länder beim Ausbau anstreben.

FTTB: bis in den Keller — dann Kupfer

Fiber to the Building bringt die Faser bis in den Hausanschlussraum eines Gebäudes, typischerweise bei Mehrfamilienhäusern. Von dort geht es über die vorhandene Hausverkabelung aus Kupfer weiter in die einzelnen Wohnungen.

Das ist deutlich besser als reines Kupfer von der Vermittlungsstelle — aber die letzten Meter bleiben eine Bremse, die sich alle Parteien im Haus teilen.

FTTC: nur bis zum grauen Kasten (= VDSL)

Bei Fiber to the Curb endet die Glasfaser am Verteilerkasten an der Straße. Von dort läuft das Signal über die alte Telefonleitung aus Kupfer zu Ihnen — das ist technisch das, was als VDSL vermarktet wird.

Je länger die Kupferstrecke vom Kasten bis zu Ihrem Haus, desto weniger kommt an. Wenn ein Angebot mit „Glasfaser“ wirbt, aber Geschwindigkeiten wie 50 oder 100 Mbit/s nennt, steckt fast immer FTTC dahinter.

Woran erkenne ich echte Glasfaser?

Sie müssen kein Techniker sein, um Angebote zu durchschauen. Diese Fragen bringen Klarheit:

  • Steht ausdrücklich „FTTH“ oder „Glasfaser bis in die Wohnung“ im Angebot?
  • Wird ein neuer Anschlusspunkt (Hausübergabepunkt/APL) in Ihrem Haus montiert?
  • Sind Uploads von mehreren hundert Mbit/s möglich? Das schafft nur echte Faser.
  • Wird für den Anschluss im Haus gebohrt oder nur die alte Telefondose genutzt? Letzteres deutet auf Kupfer hin.

Warum baut Mawacon ausschließlich FTTH?

Wir verlegen die Glasfaser zu 100 % kupferfrei bis in Ihr Haus — ohne Zwischenlösungen. Der Grund ist einfach: Wer heute noch Kupfer verbaut, muss in wenigen Jahren erneut aufgraben. Ein FTTH-Netz dagegen trägt auch die Bandbreiten von morgen, ohne dass noch einmal jemand Ihre Straße öffnet.

In unseren Ausbau-Orten in der Pfalz und im Saarland bedeutet das: bis zu 1.000 Mbit/s im Download und 500 Mbit/s im Upload — und ein Hausanschluss, der während der Bauphase kostenlos ist.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FTTH, FTTB und FTTC?

Der Endpunkt der Glasfaser: FTTH führt sie bis in Ihre Wohnung, FTTB bis in den Keller des Gebäudes, FTTC nur bis zum Verteilerkasten an der Straße. Ab dem Endpunkt läuft das Signal über Kupfer weiter — und verliert dabei Geschwindigkeit und Stabilität.

Ist FTTC echte Glasfaser?

Nein — bei FTTC endet die Faser am grauen Kasten an der Straße, und die letzten hundert Meter bis zu Ihnen bleiben alte Kupfer-Telefonleitung. Technisch entspricht das VDSL. Echte Glasfaser bis in die Wohnung heißt FTTH.

Wie erkenne ich, was bei mir liegt?

Fragen Sie den Anbieter, wo die Faser endet, und achten Sie auf das Kürzel FTTH. Ein sicheres Zeichen: Bei echter Glasfaser wird ein neuer Anschlusspunkt in Ihrem Haus montiert — statt einfach die alte Telefondose weiterzunutzen.

Fazit

Die Kürzel entscheiden über Jahre an Leistung: Nur FTTH bringt die Glasfaser ohne Kupfer-Bremse bis zu Ihnen. Prüfen Sie bei jedem Angebot, wo die Faser wirklich endet — und wenn Mawacon in Ihrem Ort baut, bekommen Sie echtes FTTH mit kostenlosem Hausanschluss während der Bauphase.

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